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  • Sophie

Warum um die Welt reisen?

Aktualisiert: 29. Okt. 2021

In drei langen Jahren von der Idee zur Umsetzung


Den Jahreswechsel von 2018 auf 2019 verbrachten wir in Australien. Dort fiel der Entschluss, uns für ein Visum zu bewerben. Anfang 2020 hatten wir endlich alle Dokumente beisammen und reichten den vollständigen Visumsantrag ein. Und dann kam Corona und legte unsere Pläne auf Eis: Australien schloss seine Grenzen im März 2020, Visumsanträge wurden nicht mehr bearbeitet, unsere erhoffte Emigration rückte in eine immer fernere Zukunft.


Und wo bleibt die Weltreise?


Im frustrierenden Coronawinter 2020 trafen wir schließlich die trotzige Entscheidung, wenn wir schon nicht nach Australien emigrieren könnten, dann würden wir wenigstens reisen. Nicht nur über Weihnachten für zwei Wochen in die Sonne, sondern am besten einmal um die ganze Welt, ohne festen Plan, ohne feste Zeit. Einfach loslaufen und sehen was passiert. Hauptsache lang, Hauptsache warm, Hauptsache neu.


Den deutschen Winter wollen wir hinter uns lassen, nach Süden soll es gehen und dann nach Osten. Wir wollen Züge nutzen und Busse, eben öffentliche Verkehrsmittel, wenn es geht. Wir wollen gerne auch mal ein Stück der Reise zu Fuß laufen, die Rucksäcke dürfen also nicht zu schwer sein. Langsam wollen wir reisen und Zeit haben für die Orte, an denen wir bleiben.


Für diese Freiheit haben wir beide unsere Jobs gekündigt und lösen unsere Wohnung auf. Anfang Dezember 2021 wird es dann soweit sein: Kein Job, keine Wohnung, keine Verpflichtungen mehr, den Rucksack gepackt und ab auf die Reise.


Und jetzt?


Noch sind wir in Freiburg, es ist Mitte Oktober, in unseren Köpfen läuft der Countdown und es gibt noch sehr viel zu tun bevor die Reise losgeht. Doch weil ein so großes Projekt wie unsere Weltreise schon lange vor den ersten Schritten mit dem Rucksack auf den Schultern beginnt, halte ich hier auch noch die letzten Vorbereitungen fest. Denn vor der großen Freiheit ist zunächst einmal die größtmögliche Strukturiertheit gefragt: wir müssen die Wohnung auflösen, einen Ämtermarathon bestreiten und jede Menge organisieren.


Drei Jahre nach unserem ersten Entschluss, Deutschland zu verlassen, steht uns jetzt also der Endspurt bevor. Auf die Plätze…


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